Hallo,
in unseren Caddy Life (1.9 TDI mit DSG, Standheizung und allem Firlefanz, BJ.2006, gebraucht bei 66tKm gekauft) hatten wir auch das Problem, daß oft, wenn meine Frau längere Zeit (3 .. 4 Tage, oder so) damit unterwegs war, der Kübel nicht mehr anspringen wollte und nur mit Defibrilator (=Starthilfekabel) zu Reanimieren war.
Erster Grund war, wir haben im Caddy hinten die Flügeltüren (also seitlich, nicht nach oben aufklappend) und mein Schatz macht die oft nicht so richtig zu. Das MFA zeigt dann die hintere Tür offen an, was meine Frau aber sehr gut ignorieren kann. Ist meißt nur die untere Verriegelung der rechten Heck-Tür, die halt etwas mehr Sorgfalt beim Schließen braucht (geht nicht schwer, aber mit den Einkäufen in der Hand und die Tür nur mit dem Knie zuschnicksen reicht halt nicht). Das Auto ist nach dem Verriegeln mittels Fernbedienung zwar zu, scheint dann aber nicht wirklich schlafen zugehen. Dazu muß ich sagen, daß hauptsächlich meine Frau den Caddy fährt und nur auf Kürzeststrecken (Supermarkt/Kindergarten sind max. 3 km pro Strecke, alle 2 Wochen nehme ich den Caddy dann mal mit auf die Arbeit, daß der Motor auch mal warm wird). Oft hatten wir Probleme, daß ich zum Fremdstarten mit Überbrückungskabel dann zum Caddy beim Supermarkt hinfahren mußte, weil er nicht ansprang.
Dann hab ich die Batterie in der Garage mal ans Ladegerät gehängt. Das Ladegerät (es ist ein kleines, aber sehr gutes mit nur 600mAh) hat nach nur einer Nacht "voll" angezeigt. Also ca. 10 Stunden mit 600mA laden die Batterie (Verluste mal vernachlässigt) um 6 Ah. Diese Batterie muß also, der Logik folgend, schon recht voll gewesen sein. Das kam mir dann doch komisch vor, also hab ich an die Batterie mal eine 12 V Glühlampe mit 6W (altes Mopedlicht) angeschlossen, um sie zu entladen (= 0,5A Strom). Eine ca. 80+ Ah Batterie sollte das dann theoretisch (je nach Zustand) zwischen 100 und max. 160 Stunden durchhalten. Meine Caddy Batterie war aber schon nach etwa 8 Stunden am Ende. Ein weiteres Aufladen zeigte wieder nach etwa 12 Stunden "voll" an. Daraus folgt, daß die original verbaute Batterie (nach nur 3 Jahren) die Lade-End-Spannung von 12V zwar noch erreicht, aber zwischen "leer" und "voll" quasi keine (wenig) Kapazität (= Energie) mehr steckt. Ich bin dann in den Praktiker Baumarkt und hab für 20% auf alles (außer Tiernahrung) die größte Batterie gekauft, die in die Halterung reinpasst und wir sind seit etwa 3 Monaten Beschwerdefrei.
Also nicht wundern, wenn die original Batterie nach 3 Jahren aufgibt. Die taugt nix. Es darf halt nix kosten und es ist halt nicht besser geworden!
Essenz der Geschichte:
Die Batterie, die VW im Jahr 2006 in das Auto eingebaut hat, war schon im Herbst 2009 (38 Monate) so tot, das wir öfters Fremdstarten mussten. Ich hab dann die Batterie getauscht, hab die größte, die in die Halterung passt eingebaut, und seit dem keine Probleme mehr.
Das ist eine Kopie eines alten Beitrags von mir, ich hatte keine Lust alles nochmal zu schreiben.
Aber: Sowas ähnliches hatte ich bei meinem alten Polo mal, allerdings gingen die Kontrollampen beim Versuch anzulassen dann aus. Da war das Masseband von der Karosserie zum Motor lose. Der Strom für Zündung, Licht und Kontrollämpchen ging gerade noch über das Band. Beim Versuch Anzulassen, wurde dann soviel Strom gezogen, das alles aus ging. Stundenlange Suche und die Schraube vom Masseband festziehen später ging wieder alles. Schau doch mal nach losen Verbindungen. Können auch die Batteriepolklemmen sein.
Beste Grüße
Siggi.