Hallo,
weil wir ausschließlich negative Erfahrungen mit Schaltwegverkürzungen gemacht haben!
Habe mein Getriebe 4 Jahre auf allen möglichen Rennveranstaltungen gefahren, dann ausgebaut, überholt, verkauft. Etwa 500km (Rallye und Straße) später war es Schrott und wurde von da ab nur noch notdürftig geflickt, gehalten hat es nie mehr richtig. Schadensursache Schaltwegverkürzung - und ich war nicht der einzigste der ihm das gesagt hat!!! Geglaubt hat er es nie...
Kollege hatte ebenfalls ein Getriebe von mir, er ist min. 3Jahre problemlos gefahren, baut sich ne Schaltwegverkürzung ein, 30km später Getriebeschaden (Syncronring aufgeplatzt!)! Schaltwegverkürzung raus, Getriebe hält wieder!!!
Ich selbst bin über viele Jahre selbst (ohne Schaltwegverkürzung) Rennen gefahren und hatte nur einen einzigen Getriebeschaden - wegen einer Schraube an der Differenzialsperre die ich nicht selbst angezogen hatte
Ich denke das sollte fast alles sagen...
Durch die Schaltwegverkürzung werden Wege geändert und Kräfte verstärkt. Statt der konstruktiv vorgegebenen Wege "hämmert" ihr dann gegen "Anschläge" die ihr normal nie erreichen würdet mit den originalen Schaltwegen. Ich bezweifle auch den großen Zeitvorteil durch die Schaltwegverkürzung beim Schaltvorgang. Ich habe aus diesem Grund für den Slalom vom 5- auf ein 4-Gang zurückgerüstet, wo ich mich nicht so leicht verschalten kann...
Gruß
RennMarkus