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1

Freitag, 17. Juni 2005, 19:35

Anfängerproblem

Hallo
ich bin neu hier und hab gleich mal ein Problem.Ich habe mir einen Caddy gekauft,alles in allem noch gut in Schuß nur die Kopfdichtung scheint kaputt.Also neue gekauft,gleich nen neuen Zahnriemen dazu und ans Werk.In schlaue Buch geschaut und schon geht es los mit dem Ärger.Wenn ich den OT einstelle stimmt die Markierung im Getriebe nicht so ganz mit der Nut in der Nockenwelle überein.Wenn die Nut im Getriebe steht ist der Schlitz nicht gerade und ich könnte nicht arretieren,wenn der Schlitz gerade steht ist die Nut weg und es steht eine Schraube da.Nach was soll ich mich denn nun richten?Muß man denn überhaupt die Nockenwelle arretieren?
Noch ne Frage bezüglich des Zahnriemens,wie sehr spannt ihr ihn oder nehmt ihr ein Meßgerät?
Gibts einen Trick die Spannrolle auch ohne das Spezialwerkzeug zu spannen?
So schlagt mich bitte nicht aber ich mach das zum ersten Mal und wäre für eure Hilfe sehr Dankbar.

Gruß Michael


Kutscher-Uli

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2

Freitag, 17. Juni 2005, 19:42

RE: Anfängerproblem

Dann hast du vielleicht nicht richtig ins schlaue Buch geguckt oder du hast das falsche schlaue Buch ! Erst mal die Nockenwelle arretieren , dann die Schraube am Nockenwellenrad etwas lösen und das Nockenwellenrad mit einem Gummihammer lockern ! Jetzt kannst du die Schwungscheibe auf OT stellen , den Zahnriemen auflegen und spannen und dann die Schraube am Nockenwellenrad wieder anziehen !
Gruß Uli

Ein kluger Mann macht nicht alle Fehler selbst .

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Caddy_G60

Torsten

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3

Freitag, 17. Juni 2005, 20:08

Moin...


Also ich nehm zum festhalten der spannrolle und zum spannen de Sprengringzange die passt da inne beiden löcher rein.

MFG
Torsten


Kutscher-Uli

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4

Freitag, 17. Juni 2005, 20:16

Genauso mache ich es auch immer ! Der Riemen ist richtig gespannt , wenn du ihn mit den Fingern zwischen Nockenwellenrad und Einspritzpumpe gerade noch in die senkrechte verdrehen kannst !

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5

Freitag, 17. Juni 2005, 20:28

Aha Danke erstmal.

@ Uli
Das in dem Buch ist bißchen kompliziert beschrieben.Also ich arretiere die Nockenwelle und dann drehe ich bis ich die Nase im Getriebe sehe,oder?
Allerdings verstehe ich nicht ganz warum das jetzt nicht übereinstimmt.

Gruß Michael


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Kutscher-Uli

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6

Freitag, 17. Juni 2005, 20:57

Also eins nach dem anderen : OT-Markierung einstellen , Nockenwelle arretieren , wenn es nicht passt , an der Schwungscheibe passend drehen und dann arretieren , Einspritzpumpe mit Dorn abstecken , Nockenwellenrad für den Zahnriemen an der großen Schraube seitlich lösen und mit einem Gummihammer vorsichtig vom Konus abklopfen ! Jetzt denn OT-Punkt an der Schwungscheibe vorsichtig wiedersuchen , das heisst keine ganzen Umdrehungen bis er irgendwann wieder auftaucht , sondern vorsichtig vor oder zurückdrehen , bis er wieder da ist ! Dann den neuen Zahnriemen auflegen und spannen ! Jetzt den Motor an der Kurbelwelle 2 ganze Umdrehungen in Arbeitsrichtung drehen , auf OT stellen und alles noch mal überprüfen ! D.h. , die Nockenwellenarretierung und der Absteckbolzen der Einspritzpumpe müssen problemlos passen ! Fertig ! Achtung beim spannen , vom rechten Kotflügel aus gesehen die Spannrolle rechtsrum drehen ( hoffentlich hab ich das richtig in Erinnerung ) , sonst schleift der Zahnriemen hinterher an der Verkleidung !

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7

Freitag, 17. Juni 2005, 21:16

@ Uli
:thanks::thumbup::thumbup:
Danke jetzt hab ichs.Aber mal was anderes,da ich ja die ZK Dichtung wechseln will,muß ich ja den Auspuff los machen und wie ich sehe sind da die Klemmen dran.Ich kann mich da noch an meine Golf 2 Zeit erinnern das ich da schön mal ganz böse dran gefummelt hab.
Vielleicht auch hier ein Insidertrick??


Caddy_G60

Torsten

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8

Freitag, 17. Juni 2005, 21:22

Zum abmachen nen grossen hebel benutzen mach i immer so,fürs raufmachen,hmmm geduld,orginalspanner,oder du baust dir aus 8ter gewindestangen und muttern nen eigenen auseinanderdrücker


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Kutscher-Uli

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9

Samstag, 18. Juni 2005, 15:59

Grosser Hebel klappt nur wenn du eine Bühne oder Grube hast ! Ich nehme einen Rorschneider , wie er z.B. vom Heizungsbauer benutzt wird , dann treibe ich mit einem Dorn unten eine Rolle und oben das Schneidrad aus und ersetze die beiden ausgetriebenen Wellen durch zwei hochfeste Zylinderkopsschrauben vom DB -8 ! Dann brauchst du diese beiden Schrauben nur oben und unten in die Klammer zus etzten und den Gewindeschneider auseinander zu drehen und die Klammer geht auseinander und ab ! Den Gewindeschneider habe ich mal im Baumarkt aus der Kiste mit dem Billigwerkzeug mitgenommen für ein paar Euro , im Werkzeugfachhandel kostet der über 200 Euro , also sinnlos ! Oder bei Ebay , Rohrschneider 2" eingeben und totgeschmissen werden mit dem Zeug:

http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?View…5982295706&rd=1

Mit dem Bild kannst du dir sicher vorstellen wie ich das meine und die Schrauben müssen auch nicht unbedingt vom -8 sein , aber 12.6 oder mehr sind schon nötig , sonst driften die weg wie nix !
Gruß Uli

P.S: Mach die Gewinde im Block gründlich sauber und fette sie ein ! Die neuen Kopfschrauben müssen vorher zum Test alle mit der Hand leicht und locker kpl. reingehen und mach etwas Motoröl zwischen die Unterlegscheiben und den Zylinderkopf , bzw. auch zwischen Unterlegscheibe und Schraubenkopf ! Jede schwergängigkeit an diesen Stellen verfälscht das Anzugsdrehmoment !
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10

Sonntag, 19. Juni 2005, 00:17

Wow die Idee ist ja genial,Super.
Also ich muß schon sagen,das ist wirklich ein super Forum hier,man bekommt als Neuling sehr gut geholfen,besonderer Dank an Uli.Weiter so.


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