Hallo,
ich kann Mark eigentlich nur zustimmen - das meiste ist Sache des Fahrers! Also ich hab auch den alten "2er" und fahre eben nur gelegentlich LKW im THW, da muss man eben einfach mehr aufpassen wie wenn man tägliche Fahrpraxis hat. Aber ohne geeignete Einweisung aufs Fahrzeug ist natürlich alles schwierig.
Je nach dem wie viele Fahrzeuge ihr habt könnt ihr ja auch einmal jährlich (notfalls an einem Samstag) euer eigenes Sicherheitstrainig machen, vielleicht gibt euer Chef ja sogar ein paar Belegte und was zu trinken aus für die Aktion - am Ende spart er Geld wenn Schäden vermieden werden... Wenn der Sicherheitsbeauftragte die Autos nicht kennt kann er gleich mitmachen!!!
Mit ein paar Europaletten (ggf. auf Besenstiele legen damit sie leicht nachgeben) kann man ne Gartenmauer simulieren und mit ein paar Pylonen kann man mal den Wendekreis testen. Vielleicht habt ihr ja nen Kollegen bei der Feuerwehr der sowas mal ausleihen kann oder so. Ein in eine Pylone gesteckter Besenstiel kann ein Hindernis im durch den Spiegel verdeckten Bereich simulieren...
Bei so einer Schulung kann man auch einen halben Tag "Praxis" machen und dann einen theoretischen Teil anhängen. Da können dann Themen wie Ladungssicherung (da gibts sehr schöne Videos bei der BG dazu) oder eine kurze technische Einweisung aufs Fahrzeug gemacht werden - falls sowas bei euch in Frage kommt. Diese technische Einweisung kann Themen wie Reifenwechsel und den kleinen Service enthalten, wir haben dazu die Eselsbrücke "WOLKE" - Wasser, Öl, Luft, Kraftstoff, Elektrik (Beleuchtung). Auch eine Auffrischung des Erste-Hilfe-Kurs kann ein Thema für die Theorie sein...
Gruß RennMarkus